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Schulgeschichte

erschienen in: Heft 5/2014

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In [4] lesen wir über die Zeit nach 1945 in einem Interview mit dem
ehemaligen Schuldirektor von 1968 - 1987, Helmut Hofmann zum
weiteren Aus-, Um-, An- und Neubau unserer Schule folgende Zeilen
(gekürzte Darstellung !!):
1946 - Januar, Einführung der Schulspeisung
1950 - Neugestaltung des Schulberges, Anlage des zweiten Zugangs
1960- Verlegung Schulküche ins Bergschlösschen
1962 - Verlegung der Schulküche, -speisung in die Fabrikstraße,
Einrichtung des Schulhortes am selben Ort
1968 - Einrichtung Polytechn. Zentrum in der ehem. Färberei Ihle,
Obere Hauptstraße 112
1969 - Abbruch des hinteren Vorhäuschens, Anbau neuer
Sanitäranlagen, Inbetriebnahme 1971
1971 - Neugestaltung Schulwiese und Schulhof (Aufschüttung)
1972 - Abriss der alten Abortanlage ( "Letztes Paradies" ), Neubau
Fahrrad- und Mopedschuppen
1974 - Umbau der Aula in einen Festsaal, Modernisierung Chemie-/
Physikkabinet
1975- Generalreparatur Schuldach, Abriss der Dachgaube für die
Schuluhr und Verkauf derselben für 500 DDR- Mark
1975 - Modernisierung aller Schulzimmer, alle erhalten Fernseher
Schuljahr 1975/76 Die Schule erhält den Namen „Hans Beimler“.
1976 - Generalüberholung Schulhort
1979 - Neugestaltung Treppenhaus
1983 - Inbetriebnahme Schulerweiterungsbau mit 6 Klassenzimmern,
1 Lehrerzimmer, 2 Werkräumen, 1 Mehrzweckraum, 1 Haus-
meisterwohnung. Durch den Bau der Harlass-Gießerei im
Oberdorf und den damit verbundenen Wohnungsbau an der
Rudolf-Harlass-Straße hatte sich die Schülerzahl sprunghaft
erhöht.
1986 - Einbau einer neuen Heizungsanlage im Schulgebäude.
Schulbildung nach 1990
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 wurde das
Bildungssystem völlig neu gestaltet polytechnischen Unterricht in dieser
Form gibt es nicht mehr. Dieser Unterricht wird in den heutigen
Oberschulen durch das Fach W T H ( Wirtschaft, Technik, Haushalt und
Soziales ) ersetzt.
Erhalten geblieben ist der Werkunterricht.
Der neue Schultyp Sachsens wurde die Mittelschule. Sie bot den
Schülern dieMöglichkeit, nach der 9. Klasse die Schule mit dem
Hauptschulabschluss zu beenden oder nach der Klasse 10 den
Realschulabschluss abzulegen.
Im Jahr 1998 bekamen die Wittgensdorfer Schulen den Namen „Kirchner-
Schulen“.
Quelle: DAS BUCH [4]
Theodor Kirchner
Damit ehrte unser Dorf den Komponistenund Pianisten Theodor
Kirchner, der 1823 in Neukirchen geboren wurde. Drei Jahre später zog
seine Familie nach Wittgensdorf, weil der Vater, Johann Kirchner, das
Amt des Kirchschullehrers hier antrat. Theodor Kirchner lebte bis 1903.
Ständig sinkende Schülerzahlen in den 1990iger Jahren stellten die
ExistenzderWittgensdorferMittelschuleinfrage.
Im Schuljahr 2002/03 wechselten die Röhrsdorfer Mittelschüler deshalb
nach Wittgensdorf. Denn auch ihrer Schule drohte die Schließung. Es
gelang trotz der Zusammenlegung der beiden Schulen nicht, die
erforderlichen Schülerzahlen für den Betrieb einer Mittelschule dauerhaft
zu erreichen.
2007 schloss die Kirchner-Mittelschule für immer ihre Türen...
In den Folgejahren wurde das alte Schulgebäude grundlegend saniert und
renoviert. Am 29.11.2013 wurde es mit einem kleinen Weihnachtsmarkt
und einem Programm an die Grundschule übergeben. Viele Angebote

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